Die meisten Buchhandlungen sind kleine und mittlere inhabergeführte Unternehmen. Die unternehmerische Tätigkeit birgt für Inhaberinnen und Inhaber immer ein Risiko: sie sind nicht gesetzlich sozial- bzw. krankenversichert und müssen sich selbst um die notwendigen betrieblichen Versicherungen kümmern. Die richtige private und betriebliche Risikoabsicherung ist daher für Selbständige von existenzieller Bedeutung. Insbesondere das für den inhabergeführten Buchhandel traditionelle Modell, am Ende der eigenen Berufstätigkeit den Großteil der eigenen Altersvorsorge über den Verkauf der Buchhandlung zu sichern, ist sehr häufig nicht mehr tragbar. Zusätzliche Vorsorge ist daher (fast) immer sinnvoll und notwendig. Welche und wie viele Versicherungen Unternehmerinnen und Unternehmer tatsächlich benötigen, hängt vom Einzelfall ab. Wer anderweitig über Vermögen oder immobilienbesitz verfügt wird wenig, wer keine Rücklagen hat, wird viel vorsorgen müssen. Im Betrieb sollten die Versicherungen dem tatsächlichen geschäftlichen Risiko angemessen sein.

Beratung, Checklisten und weitere Informationen

Vor allem Existenzgründerinnen und –gründer bzw. Unternehmensnachfolger sollten sich im Bereich der privaten Absicherung und Vorsorge sowie in Fragen betrieblicher Versicherungen beraten lassen.

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